Das Steak im 7. Himmel

Nachdem ich ja auf Sandras Freund herum gehackt habe kommt hier einer meiner Favoriten wenn es um das perfekte Steak geht.

Mein perfektes Steak liegt beim Metzger meines Vertrauens im Kühlhaus. Wenn ich bei ihm vorbei schaue, so bin ich mir sicher, hat er schon bei meinem Betreten des Geschäfts eine Idee davon, was ich feines brauchen könnte - eigentlich bräuchte er mich gar nicht fragen. 

 

Ich entscheide mich für ein tolles Stück Rostbraten, das ist genau das Richtige für heute Abend. 

 

Das Wichtigste gleich zu Beginn. Das Fleisch kommt nicht direkt vom Kühlschrank in die Pfanne - es würde sich dabei viel zu sehr erschrecken!

 

Das Steak lasse ich auf Zimmertemperatur kommen und gebe es, nachdem ich es mit etwas Öl bestrichen habe, in die heiße Pfanne. Wenn ich heiß sage meine ich auch heiß. Ist die Pfanne nicht heiß genug, ergeht es euch wie Sandras Freund. Der gute Fleischsaft tritt aus und verkocht in der Pfanne - alles beim Teufel.

 

Das Fleisch wird jetzt auch nicht wie wild hin und her gedreht, es reicht vollkommen, wenn man es einmal wendet. Ist das Steak nicht zu dick, kann man an der Schnittfläche etwas Fleischsaft austreten sehen. Es "schwitzt" - jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen um den Brocken mit einer Zange oder mit den Fingern umzudrehen. Diese kann man sich kaum verbrennen, da die Seiten des Steaks nicht allzu heiß sind. 

 

Was für mich absolut dazu gehört, ist ein guter Schuss Whiskey - mit diesem flambiere ich das Steak. Der Geschmack ist phänomenal. Das Steak kommt aus der Pfanne und wird abgedeckt für ein paar Minuten in Ruhe gelassen. Die Fleischsäfte verteilen sich und das Fleisch entspannt sich.

 

In der Zwischenzeit mache ich einen Avocadosalat, der passt super zu Kurzgebratenem. Das holt euch den Sommer von Canun ins neblige, 4 °C kalte Mitteleuropa. Das Rezept hänge ich euch unten an. 

 

Was auch immer sein muss ist ein selbstgemachtes Knoblauchbrot. Schneller und besser als jedes gekaufte. Etwas weiche Butter mit ordentlich Knoblauch und einer Prise Salz vermengen. Damit die halbierten Brote bestreichen - ab in den Ofen damit. Grillfunktion einschalten und nicht verbrennen lassen. 

 

Das tiefenentspannte Steak wird gesalzen und gepfeffert. Mit den Beilagen und der Grillsauce, Rezept ist ebenfalls unten angehängt, nett anrichten. Von der Optik her ging es bei mir diesmal fast ein in die Hose,... Das grobe Salz auf dem angerichteten Fleisch sieht ein bisschen wie Crystal aus!

 

Ich bin mir sicher, dass eure Gäste schauen werden wie der Gockel wenns blitzt - das sieht so genial aus, man könnte sich auch ohne Weiteres reinlegen. Dieses Gericht eignet sich auch perfekt für Parties, schnell gemacht und mögen fast alle.  

 

Ach ja, bevor ich es vergesse, ich habe da eine ganz liebe Followerin. Extra für sie habe ich ein paar REchtschreibfehler eingebaut - sollte die Junge Dame diese finden und von dem gehe ich aus, darf sie diese gerne behalten.


Espresso-Grillsauce (leicht rauchig, passt perfekt zu Steaks)


Butter

Schalotten

Knoblauch

Ketchup

Balsamessig

Rohrzucker

starker Espresso

Cayennepfeffer


In einem kleinen Topf die Schalotten in der Butter anschwitzen und den Knoblauch hinzufügen. Dem Herd könnt ihr hier richtig die Sporen geben. Ihr müsst nun auf Zack sein - sobald die Butter beginnt sich zu bräunen alle anderen Zutaten hinzufügen, einmal aufkochen, Deckel drauf und für eine viertel Stunde simmern lassen. Immer wieder umrühren und wenn die Sauce schön sämig ist warm stellen. Kurz vor dem Servieren nochmals glatt rühren und in kleine Schüsseln abfüllen.


Avocado-Salat (Mädels, wenn euer Julio zu Gast ist, einfach die Bohnen weglassen)


Avocado

Kidneybohnen (besser sind "schwarze Bohnen", sollte man die bekommen)

rote Zwiebel

Tomaten

Limetten

Koriander

Salz, Chili

Pfeffer

Olivenöl


Für den Avocado-Salat die gewaschen und gewürfelten Zutaten vermengen, einen Schuss gutes Olivenöl sowie Limettensaft dazu und mit den Gewürzen abschmecken - das war der ganze Zauber. Die Avocado-Salsa sollte rasch verzehrt werden, da die Avocados bei Luftkontakt schnell unansehnlich braun werden.

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Kommentare: 4
  • #1

    theresia (Sonntag, 18 Oktober 2015 21:59)

    Ein grober Fehler deine Seite anzuschauen, ich krieg grad Hunger (nach einem mageren Tag) Rostbraten lieb ich sehr, probiers dann mal nach deinem Rezept. l.g.

  • #2

    Silvia (Sonntag, 18 Oktober 2015 22:01)

    Toll auch die Idee mit dem Knoblauchbrot! Da kann nur noch Opa Hubi konkurrieren!!
    LG

  • #3

    Silvia (Sonntag, 18 Oktober 2015 22:21)

    Noch einmal ich : Warum verfasst du nicht ein Kochbuch? Muss ja nicht nach dem herkömmlichen Muster sein!
    LG

  • #4

    Der Chaot (Montag, 19 Oktober 2015 04:30)

    Danke für die Blumen, klingt fast als hätte Silvia da eine gute Idee. Das können wir ja bei einer anständigen Flasche Wein diskutieren- lg, der Chaot